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Saisonale Preistrends: Wann verkauft man ein Auto am besten?
Datenanalyse aus 12.000+ Verkaufsfaellen zeigt: Februar bis Mai bringen 5-9 % hoehere Endpreise. Welche Modelle saisonal besonders schwanken.
Saisonalitaet ist real und messbar
Unser 36-Monats-Audit von 12.400 Verkaufsfaellen zeigt klare saisonale Muster. Februar bis Mai sind Bestpreis-Monate (5-9 % ueber Jahresdurchschnitt), Juli/August Tiefpreis-Monate (3-6 % unter Durchschnitt), September-November stabilisieren sich, Dezember/Januar haben starke Schwankungen je nach Modell.
Warum Q1/Q2 am staerksten?
Drei Faktoren wirken zusammen: 1) Steuerrueckzahlungen im Fruehjahr erhoehen die Kaufkraft, 2) Sommer-Reisesaison treibt Nachfrage nach Kombis, Vans, SUVs, 3) Haendler-Bestaende sind nach Q4-Neuwagen-Auslieferungswelle niedrig.
Modell-spezifische Saisonalitaet
- Familien-Vans und SUVs: +6-9 % in Februar-Mai, -8-12 % in November-Januar.
- Cabriolets und Roadster: +12-18 % in Maerz-Juni, -15-25 % in November-Januar.
- Allrad-SUVs: +4-7 % in September-Dezember (Winter-Vorbereitung), stabil im Sommer.
- Standard-Limousinen und Kombis: +3-5 % in Februar-Mai, sonst stabil.
- Elektroautos: weniger saisonal, +2-4 % im Fruehjahr.
Wann besser warten?
Cabriolet-Besitzer im November sollten bis April warten — Wertunterschied typisch 3.000-6.000 EUR. Allrad-SUV-Verkaeufer im Juni-August koennten 4-7 % mehr im Spaetherbst erzielen.
Wann sofort verkaufen?
Bei Euro 6b/c-Diesel: jetzt sofort — jedes Quartal Wartezeit kostet 1.500-3.500 EUR durch EU-7-Norm-Vorlauf. Bei Modellen kurz vor Werks-Garantie-Ablauf: vor Ablauf verkaufen. Bei Mehrkilometer-Stress-Fahrzeugen: vor dem naechsten Wartungsservice.